Rallye Macadam, 28.09. – 05.10.2019

Mit einem 1.000 € Gefährt quer durch Spanien und Marokko. Über Pisten, staubige Landstraßen, Bergpässe und entlang der Mittelmeerküste geht es quer durch die iberische Halbinsel. Auf dem Weg liegen einige der Juwelen Andalusiens: Alicante, Granada oder Malaga. Nahe Gibraltar geht es hinüber nach Afrika, wo uns zunächst Tanger und die alten Königsstädte Meknes und Fes erwarten. Über Schotter, Pisten und Landstraßen geht es dann in absolute Einöde: Gebirge, Steinwüste und Sand erwarten uns jenseits der bekannten Zivilisation.

Offline Navi, Karten und Kompass sind hier Pflicht. Der Anspruch an Fahrer, Navigator und Fahrzeug sind deutlich höher als bei der Rallye München-Barcelona. Idealerweise bringt ihr bereits Rallyeerfahrung mit. Während sich die Zivilisation in Spanien immer noch in greifbarer Nähe befindet, rückt sie in Marokko Tag für Tag weiter weg. Am Ende ist man sehr stark auf sein Team und den Zusammenhalt des Rallyefelds angewiesen.

Die finale Station ist momentan noch geheim, das Ziel wird südlich von Casablanca liegen. Wir empfehlen daher allen, die diese Tour mitfahren wollen, für die Rückreise ausreichend Zeit einzuplanen und unter Umständen ein paar Tage Urlaub in Marokko oder Südspanien anzuhängen.

Die Rallye ist eine Jedermann Rallye, d.h. prinzipiell kann jeder mitfahren. Sie ist weder Rennen noch Wettbewerb. Zusammen mit eurem Team stellt Ihr Euch der Herausforderung eure betagte Traumkarre ins Ziel und wieder nach Europa zu bringen. Darüber hinaus erwarten Euch traumhafte Landschaften, Gebirge, Küsten, Wüsten und vor allem: Kies, Sand und Staub.

Die Fahrzeuge sind wie bei der Rallye München-Barcelona auf 1.000 € limitiert. Wie weit ihr das Fahrzeug aufbereitet und Euerem Motto gemäß zurecht macht, bleibt ganz Euch überlassen. Alle Strecken lassen sich mit Vorder- oder Heckantrieb fahren. Bei der Fahrzeugwahl solltet Ihr allerdings bedenken, dass die Fahrzeuge stärker strapaziert werden als auf der Rallye München-Barcelona. Inkl. An- und Rückreise ist die Gesamtstrecke deutlich länger, die Straßen sind tendenziell schlechter, der Offroadanteil höher und die dauerhaft hohen Temperaturen setzen den Fahrzeugen stärker zu.

Die Rallye startet im Norden Spaniens und führt über Staubpisten und Landstraßen quer durch Zentralspanien ans Mittelmeer. Über Alicante geht es durch Andalusien bis zur Meerenge von Gibraltar. Auf dem Weg mischen sich Wildnis und Stopovers in den schönsten Orten des ehemaligen AL Andalus: Almeria, Granada, Ronda, Malaga. In Marokko geht es durch den kultivierten Nordwesten ins Atlasgebirge und von über 2.500 m dann hinunter in die Stein- und Sandwüsten Nordafrikas.

Die finale Station ist momentan noch geheim, das Ziel wird südlich von Casablanca liegen. Wir empfehlen daher allen, die diese Tour mitfahren wollen, für die Rückreise ausreichend Zeit einzuplanen und unter Umständen ein paar Tage Urlaub in Marokko oder Südspanien anzuhängen.

Auf der Tour werden wir äußerst unterschiedliche Streckentypen befahren. Das Gros der Strecken läuft über kleine bis mittelgroße Regional- und Bezirksstraßen. Darüber hinaus sind wir häufig offroad auf Schotterstrecken und Pisten unterwegs. Zu schwierigen Routen bieten wir immer auch Alternativen.

Wer sich und das Fahrzeug ausprobieren möchte, kann dies hier definitiv tun. Rookies können sich über die einzelnen Etappen an die höheren Schwierigkeitsgrade herantasten. Wichtig ist dabei, nicht die Lenkzeiten zu unterschätzen.

Ihr erhaltet von uns vor Tour Start einen Rallye Guide mit allen wichtigen Informationen zur Tour, Besonderheiten in den einzelnen Ländern, etc. Zudem findet jeden Morgen ein Tagesbriefing statt, dort erhaltet Ihr weitere Routenempfehlungen für den jeweiligen Tag. Unbedingt solltet Ihr gutes Kartenmaterial, ein Offline Navi und einen Kompass zur Orientierung einpacken. Das ist auf dieser Rallye Pflicht. Wir werden jeden Tag Regionen befahren, die keinen Handyempfang oder auch keine Straßenbeschilderung aufweisen. In Marokko wird es mit der Orientierung und Ausschilderung deutlich schwieriger. Zu schwierigen Routen bieten wir immer auch eine Alternativroute. Wer mit gleichgesinnten Teams seine eigene Route fahren möchte, kann das gerne tun. Es gibt nur einen Fixpunkt: das morgendliche Briefing.


In Marokko


In Marokko sind die Etappen so angelegt, dass wir Fahrten in der Dunkelheit weitgehend vermeiden. Bei Einbruch der Dunkelheit haben wir entweder bereits das Etappenziel erreicht oder aber sind wieder auf regulären Landstraßen unterwegs. Trotzdem ist auch hier Vorsicht geboten. In Marokko sind abends und nachts unbeleuchtet Fußgänger, Mopeds und Eselskarren unterwegs. Daher gilt es gerade nach Einbruch der Dunkelheit, umsichtig unterwegs zu sein.

Es kann passieren, dass wir in Marokko während der Rallye wetterbedingt Routen ändern müssen. Die Infos erhaltet Ihr tagesaktuell beim Morgenbriefing.

Da wir in Marokko teilweise in menschenleeren Gebieten ohne Netzverbindung unterwegs sein werden, sollte niemand alleine fahren. Kann man in Europa noch zu Fuß das nächste Dorf erreichen, so ist das in Marokko unter Umständen nicht mehr möglich. Absolutes Minimum sind drei Fahrzeuge, insbesondere auf Pisten und in der Wüste. Zudem gilt gerade hier das Solidaritätsprinzip. Sollte ein Team abgehängt werden, bitte warten oder die Gruppe aufteilen. Hat jemand Probleme, dann sollte man anpacken und helfen. Wer weiß, wann es einen selbst mal erwischt.

Für diejenigen, die Marokko noch nicht kennen, hier ein paar generelle Kommentare:

Marokko ist ein wunderbares Reiseland mit jahrhundertelanger Geschichte und einer grandiosen Natur. Mediterrane Küstenregion und große, weite afrikanische Natur prallen hier aufeinander: raue Gebirge, menschenleere Ebenen und die ersten Ausläufer der großen Wüsten Afrikas. Im Gegensatz zu den endlosen Dünenlandschaften Mauretaniens und Algeriens findet man in Marokko große Halb- und Steinwüsten, die Sandwüsten deuten sich erst im Südosten an.

Lange war Marokko französische Kolonie und spanisches Protektorat. Daher finde man heute noch starke Einflüsse der beiden Nationen in Städten und Landschaft. Sprachlich kommt man am besten mit Französisch weiter. Spanisch und auch teilweise Italienisch, Englisch ist eher schlecht. Im Hinterland wird es allerdings auch mit Französisch schwierig, hier sind dann Hände und Füße gefragt, es sei denn, man ist des Arabischen oder Berber mächtig.

Wir werden in Marokko einige Wüsten und Oasen passieren und die komplette Bandbreite marokkanischer Kultur und großartigster Natur erleben. Nach Anmeldung erhaltet Ihr auf der Teambase weitere Informationen zur Vorbereitung, Einreiseformaltäten etc.


Sicherheit


Zum Thema Sicherheit gibt es in Deutschland ausführliche Informationen über das Auswärtige Amt bzw. den entsprechenden Institutionen in anderen Ländern.

Grundsätzlich muss man sich keine Sorgen machen. Marokko ist touristisch gut erschlossen und die Menschen sind sehr gastfreundlich. Die Gebiete, vor denen gewarnt wird (Mauretanien, Westsahara), sind weit von unserer Route entfernt. Die algerische Grenze ist seit 1994 geschlossen und wird von Marokko überwacht. Das Militär ist insbesondere in der Küsten- und den Grenzregionen sehr präsent. Der Fokus richtet sich dabei auf illegale Einwanderer bzw. Grenzgänger.

Die Polizei ist sehr aufmerksam und in dicht besiedelten Regionen präsent. Hinsichtlich unangemessenem Verhalten, Geschwindigkeitsüberschreitungen, Drogenbesitz o.ä. sind sie streng. Aus eigener Erfahrung allerdings stets freundlich, hilfsbereit und aufgeschlossen gegenüber Touristen.

Wir haben in den Regionen, die wir bereisen, marokkanische Kontakte, die uns in der Vorbereitung der Tour unterstützen und beraten.

Neben dem Team natürlich das Allerwichtigste auf der Rallye: das Material. Die Karre soll Euch schließlich einmal nach Afrika und zurückbringen und je nach Wohnort ist das bei Hin und Rückfahrt eine erhebliche Distanz.

Gleich vorab: Für die Anmeldung der Rallye ist noch kein Fahrzeug erforderlich. Ihr habt bis zur Akkreditierung am Vortag der Rallye Zeit, ein Fahrzeug zu besorgen und fit zu machen. Aber nicht zu lange warten, erfahrungsgemäß dauert die Vorbereitung immer länger als geplant.

Die Kernfrage ist natürlich: welches Modell? Klein und wendig oder groß und geräumig? Mächtig viel PS oder lieber sparsam? Diese Frage muss sich jeder selbst beantworten. Am Markt ist Vieles zu haben. Neben all den Traumkarren, die Autoscout, Ebay & Co so bieten, möchte man ja ohne größere Ausfälle durchkommen.

Am stärksten wird das Material auf Bergetappen, Offroadstrecken und in der Wüste beansprucht. Ein hoch liegendes Fahrzeug ist hier absolut von Vorteil. Ein tiefergelegtes Auto absolut nicht zu empfehlen. Kurze Überhänge vorne und hinten sind ebenso zu empfehlen. Allrad ist kein Muss, alle Vorreisen werden mit Front- bzw. Hecktrieblern gefahren. Darüber hinaus kann Unterbodenschutz und Mehrfachbereifung helfen.

Das Gesamtpaket aus Maschine & Gesamtgewicht sollte passen. Es muss nicht die dickste Maschine sein, um die Berge hochzukommen. Ein leichtes, insbesondere wendiges Fahrzeug ist manchmal die bessere Wahl.

Auch den Verbrauch sollte man im Auge behalten: Allrad, starke ältere Maschinen oder auch mächtig Hubraum können richtig ins Geld gehen. Insbesondere wenn es die Berge hochgeht, wird man die Euros nur so klingeln hören.

Egal welches Modell Euch vorschwebt: vor der Rallye unbedingt einmal in die Werkstatt und lasst die Karre auf Herz und Nieren prüfen – oder macht es selbst. Alle sicherheitsrelevanten Teile (Bremse, Kupplung, Fahrwerk, Beleuchtung, etc.) sollten zur Rallye instand gesetzt sein. Weitere Tipps zur Fahrzeugwahl und Equipment erhaltet Ihr nach Anmeldung zur Rallye auf der Teambase.


Versicherung und Schutzbrief


Bitte achtet bei Eurer Fahrzeugversicherung darauf, dass Marokko durch Versicherung bzw. grüne Karte abgedeckt ist. Zur Not kann man bei Ankunft in Marokko eine Zusatzversicherung für die Aufenthaltsdauer abschließen, ist aber teuer und man verliert wertvolle Zeit.

Für alle, die ihrem Gefährt nicht ganz über den Weg trauen, empfehlen wir auf jeden Fall die Europa-Mitgliedschaft eines Automobilclubs wie ADAC, ÖMTC, etc. Bitte auch hier darauf achten, dass der im Schutzbrief Marokko abdeckt ist.


Besonderheiten bei Fahrzeugeinfuhr bzw. für Rückfahrt zu berücksichtigen


  • Bei Einfuhr werden die Fahrzeuge am Zoll bei einer Person registriert, die Ausreise ohne Fahrzeug ist für diese Person nicht bzw. nur in Sondersituationen möglich. Sollten Teams sich in Marokko trennen und auf unterschiedlichem Weg (Flugzeug/Auto) ausreisen bitte unbedingt darauf achten, dass das Fahrzeug auf die mit dem Fahrzeug ausreisende Person registriert ist.
  • Fahrzeuge über 5 Jahren können in Marokko generell nicht mehr verzollt werden, daher können die Fahrzeuge vor Ort auch nicht ohne Weiteres verkauft werden.
  • Wer nicht die ganze Strecke zurückfahren möchte und plant, das Fahrzeug im Süden zu verschrotten bzw. zu verkaufen, sollte bis Jerez, Marbella/Malaga oder Sevilla zurückfahren und von dort fliegen.
  • Im Schadensfall in Marokko greift der Schutzbrief. Ausreise muss dann über den jeweiligen Partner organisiert werden. Hier empfehlen sich insbesondere die großen Automobilclubs. Der ADAC unterhält marokkanische Dependenzen und führt die Fahrzeuge meist nach Spanien aus. Dort wird entweder repariert und ein Heimtransport organisiert oder verschrottet. Dies wird individuell mit dem Versicherungspartner besprochen bzw. hängt von seiner Einschätzung des Fahrzeugstatus ab.

Auch hier kann jedes Team für sich entscheiden, wie es unterkommen möchte. Wir werden Euch vor der Rallye mit Empfehlungen pro Standort ausstatten. In Spanien gibt es bei jeder Etappe die Wahl von Camping bis Hotel. In Marokko wird die Auswahl ab dem Atlasgebirge deutlich schlichter und wir werden das eine oder andere Mal mit dem gesamten Rallyefeld ein Camp aufschlagen. Die Buchung nimmt jedes Team selbst vor.

Die Teilnahmegebühr für die Rallye Macadam 2019 beträgt:

690 € Zweipersonenteam inkl. einem Fahrzeug

240 € für jeden weiteren Mitfahrer

Veteranen erhalten einen Rabatt von 20%. Dieser wird individuell auf die Einzelperson angerechnet.

Ein Team besteht aus mindestens 2 Personen über 18 Jahren, darüber hinaus könnt Ihr so viele Personen mitnehmen, wie maximal für das Fahrzeug zugelassen sind.

Die Nachmeldung weiterer Mitfahrer und die Veränderung der Teamzusammensetzung ist wie in den letzten Jahren auch nach der Anmeldung möglich.


Was ist inkludiert?


Rallye Organisation

  • Gesamtorganisation und Teilnehmerhandling
  • Begleitung gesamte Tour
  • Durchführung morgendliche Tagesbriefings
  • Kontakt zu zuständigen Regionalbüros und Behörden in Marokko
  • Zugang zur Teambase (Rallye Off The Beaten Track Community) inkl. aller Hintergrundinformationen und Kontakte zu bisherigen Teams

Routen

  • Für jede Etappe ausgearbeitete Routen und Streckenempfehlungen
  • Ausschließliche Angabe geprüfter Streckenempfehlungen
  • Offroadstrecken vor Beginn der Rally vollständig getestet.
  • Recherche und Planung Etappenziele und Briefingstandorte
  • Alternativrouten bei schwierigen Passagen

Übernachtung

  • Empfehlungen für Hotels, Bed & Breakfast, Herbergen und Camping (Übernachtungskosten nicht inkludiert)
  • Weitere Empfehlungen zu Etappenziel (Kurzinfo, Essen, Bars, Clubs)
  • Organisation Rallyecamps (auf der diesjährigen Tour mind. 1 in Marokko)

Fährüberfahrt Mittelmeer

  • Organisation Fährüberfahrt (Fährkosten nicht enthalten)
  • Sicherstellung Optionierung für komplettes Teilnehmerfeld
  • Verhandlung Gruppentarif für alle Teams (Buchung erfolgt durch individuellen Abruf)

Equipment

  • Aufkleberset Fahrzeug für jedes Team (Teamnummern, Seitenaufklebern, etc.)
  • Rallye Guide, Teamausweise, etc.
  • Rallyeshirt & Cap
  • Tagesbriefings (Routenempfehlungen und Specials)

Weitere Kosten, die dem Team auf der Tour entstehen (z.B. Benzin, Maut, Verpflegung, Übernachtung, Fähre) übernimmt jeder Teilnehmer selbst.

Die Anmeldungen werden chronologisch erfasst. Die Anmeldung ist ab dem 22.02.2019 um 18.00 Uhr online möglich.

Wie läuft die Anmeldung ab?

  1. Ausfüllen der Onlineanmeldung auf www.offthebeatentrack.de ab dem 22.02.2019 um 18.00 Uhr.
  2. Ihr erhaltet von uns im Anschluss eine Bestätigungsmail zum Eingang Eurer Anmeldeunterlagen. Hiermit sichert Ihr Euch den Platz auf der chronologischen Anmeldeliste. Aufgrund vermehrter "No Shows" in den vergangenen Jahren bitten wir um Verständnis, dass wir Euch den Teilnahmeplatz allerdings erst nach Zahlungseingang garantieren können.
  3. Wir prüfen Eure Daten auf Vollständigkeit und schicken Euch Logindaten zu. Hier könnt Ihr Eure Anmeldung noch einmal einsehen und – falls erforderlich - korrigieren.
  4. Später erhaltet Ihr von uns per Email alle Informationen zum Zahlungsprozess.
  5. Nach Bezahlung seid Ihr verbindlich angemeldet und erhaltet die Teilnahmebestätigung per Email.

Mit der Bestätigung des Zahlungseingangs erhalten auch alle Teammitglieder Zugang zur Off The Beaten Track Teambase.

Auch nach Anmeldung und Bezahlung könnt Ihr weitere Mitfahrer nachmelden bzw. die Teamzusammensetzung ändern. Hieran ändert sich zu den Vorjahren nichts.

Anmeldung Rallye Macadam, 28.09. – 05.10.2019

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Teammitglied #2

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